„Madame Marguerite oder: Die Kunst der schiefen Töne“

Die reiche Madame Marguerite liebt die Oper über alles, hat eine große Leidenschaft für das Singen, nur leider keinerlei musikalisches Talent. Das hält sie jedoch nicht davon ab, ihr Nicht-Können zum besten zu geben. Regelmäßig tritt sie zu Hause im privaten Rahmen auf und unterhält ihre Freunde und Bekannten mit eigenwilligen Interpretationen berühmter Opernarien.

Der französische Regisseur Xavier Giannoli, der bereits mit „Chanson d’amour“ ein hinreißendes Kammerspiel über einen alternden Chanson-Sänger in die Kinos brachte, hat sich bei seinem neuen Film von der realen Geschichte der Amerikanerin Florence Foster-Jenkins inspirieren lassen. Einer reichen Erbin, die es mit ihrem Operngejaule 1944 sogar in die New Yorker Carnegie Hall schaffte. Die Geschichte von Xavier Giannoli spielt im Frankreich der 1920er Jahre und hat den vielversprechenden Titel: „Madame Marguerite oder: Die Kunst der schiefen Töne“.

Schreibe einen Kommentar