IFPI Global Music Report 2016

Appell an die Politik Dienste wie YouTube in die finanzielle Verantwortung einzubinden. Am 12. April veröffentlichte die IFPI den „Global Music Report 2016“ der einen maßgeblichen Anstieg der Gesamteinnahmen der Musikindustrie verzeichnet. Obwohl die weltweite Musikkonsummation laut Bericht „explodiert“, schlägt sich dies nicht in den globalen Einnahmen nieder. Der Grund dafür sind „durch Werbung Unterstützte Upload Services“, die obwohl sie mit 900 Mio. Usern das weltweit grösste on-demand Publikum haben, nur 4% der weltweiten Einnahmen generieren. Hier sieht das IFPI die Politik in der Pflicht, die „sicheren Häfen“ dieser Dienste intensiv zu überdenken und sie in das Rechtskonzept der Musik Lizensierung einzubinden. Der Report in Zahlen: Digitale Verkäufe tragen 45% zu den globalen Einnahmen durch „recorded music“ bei. Digitale Verkäufe überholen physische Verkäufe um 39%. Digitales Musik Streaming verzeichnet einen Anstieg um 45,2% auf 2,9 Mrd. US$. Das ist ein Anstieg auf das 4-fache innerhalb von 5 Jahren. Digitale Einnahmen übersteigen die Einnahmen durch den Verkauf physischer Tonträger erstmals im Jahr 2015. Globale digitale Einnahmen steigen um 10,2% auf 6,7 Mrd. US$. Die Einnahmen durch digitale Verkäufe sind höher als die Verluste durch Verkäufe physischer Tonträger. Erstmals seit zwei Jahrzehnten steigen die Gesamteinnahmen der Musikindustrie signifikant um 3,2%. Digitale Einnahmen verzeichnen über die Hälfte der Einnahmen der „recorded music“ in 19 Märkten. Weiterführende Links: Der IFPI Report IFPI.org

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