Bussard und Thielemann liefern einen mauen Otello in Salzburg

Verdi ohne Esprit und Italianità [BR-Klassik]

Zum Auftakt der Salzburger Osterfestspiele brachte Vincent Boussard einen neuen „Otello“ auf die Bühne des Großen Festspielhauses, mit Kostümen aus der Hand von Mode-Ikone Christian Lacroix. Doch was das Premierenpublikum zu sehen und hören bekam, war ein – vor allem musikalisch enttäuschendes – flaues Eifersuchtsdrama.  BR Klassik

Osterfestspiele: „Otello“ im unterkühlten Design [SN]

Nach den fulminanten Bildwirkungen, die der mittlerweile dafür zum „Bühnenbildner des Jahres“ gekürte Regisseur Philipp Stölzl im Vorjahr bei den Salzburger Osterfestspielen für „Cavalleria rusticana“ und „Pagliacci“ ersonnen hat (und Jonas Kaufmann in den Hauptpartien), herrscht bei Verdis „Otello“ heuer im Großen Festspielhaus nüchterne, kalte Desginerleere, und auch musikalisch gibt es eigenartige Schonkost.  Salzburger Nachrichten

Osterfestspiele: Freundlicher Applaus für „Otello“ [ORF]

Düster hat sich gestern die Eröffnungspremiere der heurigen Salzburger Osterfestspiele präsentiert. Giuseppe Verdis Spätwerk, das Shakespeare-Drama „Otello“, wird im Großen Festspielhaus von Regisseur Vincent Boussard in einem gänzlich entzeitlichten, kühlen Nichtraum angesiedelt. Am Ende standen freundlicher Applaus für das Ensemble und einige Buhrufe für die Regie.  ORF

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