Anton Bruckner Sinfonie II 1. Fassung in c-moll (WAB 102) 1872

 15,90

Dennis Russell Davies, Dirigent/Conductor
Bruckner Orchester Linz
Anton Bruckner Sinfonie II  1. Fassung in c-moll (WAB 102) 1872
Live-Mitschnitt aus der Basilika St. Florian

Label

edition bruckner orchester

Audio

SINFONIE II/1 in c-moll (WAB102) 1. Fassung 1872
01. Allegro. Ziemlich schnell [19:49]
02. Scherzo. Schnell [12:57]
03. Adagio. Feierlich, etwas bewegt [17:30]
03. Finale. Mehr schnell [21:12]
[TOTAL 01:11:29]

Symphonie Nr. 2 c-Moll (WAB 102), 1. Fassung von 1872

Mit der Arbeit an der Zweiten Symphonie, begann Bruckner schon 1871, den größten Teil der Komposition vollendete er jedoch im Sommer 1872. In der frühen, ersten, Version der Symphonie, folgt das Scherzo unmittelbar nach dem 1. Satz. Doch schon vor der ersten Aufführung, die am 26. Oktober 1873 in Wien im Rahmen der Schlussfeier zur Weltausstellung erfolgte, nahm Bruckner Kürzungen und Änderungen am Werk vor, die letztlich auch die Satzfolge betrafen. Weitere Änderungen wurden für die zweite Aufführung vorgenommen, ehe er sie 1877 einer vollständigen Revision unterzog.
Mit seiner Zweiten fand Bruckner endgültig seinen sogenannten „Wiener Stil“. Sie ist von großer lyrischer Schönheit und wird oft „als von nie schwerfälliger Majestät“ charakterisiert. Der erste Satz (ziemlich schnell, Allegro) beginnt mit einem Thema, das, von Trompeten in einem unregelmäßigen Rhythmus beantwortet, das ganze Werk thematisch vorwegzunehmen scheint und im Finale wiederkehrt. In die Coda des ersten Satzes webt Bruckner ein beeindruckendes doppeltes Crescendo, einen zu dieser Zeit relativ häufig verwendeten Kunstgriff. Das Andante der Symphonie war von Bruckner ursprünglich vierteilig konzipiert (A-B-A-B), wurde jedoch schon während seiner Arbeit am Finale des Werkes um einen fünften Teil (A‘) ergänzt. Am letzten Satz (Mehr schnell) besonders bemerkenswert ist die Durchführung, die in ein gewaltiges, die Reprise einleitendes Crescendo mündet.
Die erste Aufführung der Zweiten Symphonie wurde vom Publikum durchaus mit wohlwollend Kritiken bedacht.

 

Symphony No. 2 in C minor (WAB 102), first version of 1872

Bruckner began work on his Second Symphony as early as 1871, but finished most of the composition in summer 1872. In the early, first version of the symphony the Scherzo comes immediately after the first movement. But even before the first performance, which took place on October 26th, 1873 in Vienna as part of the concluding ceremonies for the World Exhibition, Bruckner made some cuts and changes to the work, which ultimately affected the order of the movements. Further changes were made for the second performance before he subjected it to a complete revision in 1877.

With his Second, Bruckner finally found his so-called „Vienna style“. It is of great lyric beauty and is often characterized as „majestic in a way that is never ponderous“. The first movement (ziemlich schnell, Allegro) begins with a theme, answered by trumpets in an irregular rhythm, which seems to anticipate the whole work thematically and returns in the Finale. Into the Coda of the first movement, Bruckner weaves an impressive double crescendo, a relatively common artistic device during that period. The Andante of the Symphony was originally conceived by Bruckner in four parts (A-B-A-B), but was expanded to a fifth part (A‘) already during his work on the Finale. Particularly noteworthy in the final movement (Mehr schnell) is the development, which flows into a powerful crescendo that introduces the reprise. Public reaction to the first performance of the Second Symphony was thoroughly favorable.

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